Tagung

Bild und Freiheit

14. – 15. September 2017
Schaulager

Abschlusstagung eikones NFS Bildkritik

Wie in Bildern Freiheit symbolisiert wird, gilt als Forschungsfrage der politischen Ikonographie, auf welche Weise Bilder selbst Freiheit schaffen, hingegen als Thema von Anthropologie und Ästhetik. Jene untersucht die Konventionen, die zur bildhaften Kommunikation wechselnder politischer Auffassungen von Freiheit entwickelt und tradiert wurden. Diese widmen sich der Distanz, dem Spiel oder dem Schein als gemeinsamen Dimensionen von menschlicher Freiheit und Bildgebrauch. Wir gehen von der Vermutung aus, dass zwischen diesen beiden unterschiedlichen Beziehungen von Bild und Freiheit - den Bildern der Freiheit einerseits, der Freiheit der Bilder andererseits - ebenso tiefgehende wie aktuelle Beziehungen und Wechselwirkungen bestehen. Sie treten allerdings nur in den Blick, wenn man, anstatt ikonographische Reihen und Ähnlichkeiten zurückzuverfolgen, zum einen auf die besonderen bildhistorischen Umstände achtet, unter denen das Herstellen, Betrachten, Teilen, Bewahren oder auch Zerstören von Bildern in Hinblick auf einen bestimmten Begriff der Freiheit bedeutsam wird, und zum anderen die bildtheoretischen Hintergründe dieser historisch spezifischen Begriffskonstellationen von Bild und Freiheit auf ihre systematischen Zusammenhänge überprüft.



Konzept: Markus Klammer, Malika Maskarinec, Ralph Ubl

Referierende: Andreas Beyer, Gottfried Boehm, Eva Ehninger, Markus Klammer, Malika Maskarinec, Angela Mengoni, Omar W. Nasim, Stefan Neuner, Barbara Schellewald, Arno Schubbach, Ludger Schwarte, Felix Trautmann, Ralph Ubl, Mechtild Widrich, Nilüfer Göle, Katja Petrowskaja

Downloads: Konzept

eikones NFS Bildkritik, Rheinsprung 11, CH - 4051 Basel